Eyla, Enya & Esra

weiblich/männlich | reine Wohnungshaltung

Die Geschwister Eyla (w), Enya (w) und Esra (m), geb. am 10.04.2016, sind drei wunderbare, lebhafte und äußerst liebenswerte Katzen, die im Wesen recht unterschiedlich sind. Leider kommen sie aus persönlichen Gründen wieder in die Vermittlung zurück, was wir sehr bedauern, da die Haltungsbedingungen bisher perfekt waren. Die drei haben bisher keinen Tag ohne einander verbracht und fühlen sich miteinander wohl, so dass sie auf keinen Fall getrennt werden sollen! Esra und Enya sind sich besonders verbunden, liegen oft gemeinsam an ihren Lieblingsstellen. Sie spielen und raufen miteinander und sausen voller Spaß durch die große Wohnung ihres derzeitigen Heims, wo ihnen viele Kratzstellen sowie Kletter- bzw. Balanciermöglichkeiten geboten wurden.

Vollständiger Text | Fotos: Eyla, Enya & Esra

Gina

weiblich | Handicap | reine Wohnungshaltung oder Freilauf

Handicap-Katze Gina verliert mit 14 Jahren aufgrund der Pflegebedürftigkeit ihrer Besitzerin ihr Zuhause und sucht deshalb einen neuen Platz, wo sie geliebt wird und wo sie alt werden kann.

Gina wurde von uns als junge Katze aus einer tierquälerischen Haltung befreit, aus der sie durch Schläge auf den Kopf Einbußen im Sehen und damit im Einschätzen von Entfernungen zurückbehalten hat. Sie ist dadurch recht vorsichtig, geht aber z.B. Treppen ganz normal und stößt auch nirgendwo gegen. Sie ist aufgrund dieser Einschränkung ebenfalls etwas schreckhafter als normale Katzen und bewegt sich gerne im für sie sicheren und gewohnten Bereich. Das bedeutet, dass Gina nur ganz kurz nach draußen auf die Terrasse geht, um sich z.B.  zu sonnen, aber prinzipiell inzwischen auch mit einer Wohnungshaltung klarkommen würde, wenn sie z.B. einen kleinen Balkon zur Verfügung hätte.

Vollständiger Text | Fotos: Gina

Imero

männlich | benötigt zwingend Freilauf!

Imero (geb. ca. 2013) kam über einen Notruf zu uns. Er war in etwas angeschlagenen Zustand auf dem Grundstück eines Restaurants aufgetaucht. Leider war er nicht gekennzeichnet, und unsere Suche nach einem Halter verlief ins Leere. Wir nahmen ihn in eine Pflegestelle auf, wo er liebevoll versorgt wurde und die übliche Behandlungsroutine durchlief.
Obwohl er sich dort sichtbar wohlfühlte und die Versorgung genoss, fing er nach einigen Tagen aufgrund des fehlenden Freilaufs an zu jammern, vor allem nachts, und so standen den Pflegeeltern anstrengende Wochen ins Haus, bis die Eingewöhnungszeit um und die Behandlungsroutine abgeschlossen war. Danach durfte er nach draußen, da die Pflegestelle in einer sehr ruhigen Gegend liegt.

Nun suchen wir für den liebenswerten und bildschönen Black-Smoke-Kater ein endgültiges Zuhause. Dieses sollte in einer verkehrsarmen, ruhigen und grünen Umgebung liegen und vorzugsweise über einen Garten verfügen, da Imero es sehr liebt, mit seinen Menschen gemeinsam nach draußen zu gehen. 

Vollständiger Text | Fotos: Imero

Caveo

männlich | benötigt zwingend Freilauf

Caveo, unser Fundkater aus Westuffeln, sucht nach erfolgloser Halterermittlung nach einem neuem Zuhause im Großraum Kassel. Und zwar in grüner, verkehrsarmer Umgebung, damit er nach der Eingewöhnungszeit wieder den Freilauf genießen darf.

Caveo ist kastriert, gechipt, ohne Befund auf FIV/FeLV getestet, gegen Parasiten behandelt und komplett tierärztlich durchgecheckt worden, inklusive einer umfassenden Blutuntersuchung, und zieht gegen Katzenschnupfen, Katzenseuche und Leukose geimpft ins neue Heim.

Sein Alter wurde auf mindestens 8 Jahre geschätzt, da ihm schon einige Zähne fehlen. Das stört ihn aber überhaupt nicht. Futtern ist seine Leidenschaft!

Vollständiger Text | Fotos: Caveo

Paula

weiblich | reine Wohnungshaltung

Paula, geb. August 2015, wurde uns übergeben, weil die Halterin sich nicht mehr ausreichend um sie kümmern konnte, nachdem sie sie zuvor von einem Bekannten aus eher schlechter Haltung übernommen hatte. Paula war nicht kastriert, recht mager und ihr Fell ziemlich verfilzt. Zudem wies sie die für ihre Extremzucht typische Augenproblematik vor. Wir stellten sie einem Augenspezialisten vor, um prüfen zu lassen, ob die Tränenpunkte angelegt sind und man ggf. durch eine Spülung der Tränennasenkanäle eine Besserung erzielen könnte. Der Befund lautete, dass beide Tränenpunkte angelegt sind, die Tränennasenkanäle jedoch durch die Extremzucht dermaßen gequetscht sind, dass es keine Therapie für eine Besserung des Tränenabflusses gibt. Paula ist also darauf angewiesen, dass man ihr die Augen und das Fell zur Nase hin regelmäßig mit einem feuchten, weichen Kosmetiktuch abwischt, da die Tränenflüssigkeit stets überläuft.

Vollständiger Text | Fotos: Paula

Muckel

männlich | benötigt zwingend Freilauf

Muckel lebte mindestens zwei Jahre unversorgt am Rande einer Schrebergartensiedlung. Er hatte starken Schnupfen, viele kahle Stellen am ganzen Körper, starke Verfärbungen im Fell, und er schien sich nicht gut zu pflegen. Eine Dame erbarmte sich seiner, weil er krank und hilfsbedürftig aussah. Sie bat ihm Futter an, welches er auch sofort dankbar annahm. Nur anfassen ließ er sich zunächst nicht, auch wenn er nach einigen Wochen der Dame nicht mehr von der Seite wich, wenn sie im Garten war. Da er weiterhin krank aussah und seine Augen inzwischen stark gerötet waren, nahm die Dame Kontakt mit uns auf und wir beschlossen, ihn einzufangen und einem Tierarzt vorzustellen. Die dazu notwendige Narkose nutzen wir selbstverständlich gleich zur Kastration und zu einer umfangreichen Blutuntersuchung, denn wir rechneten aufgrund seines schlechten Allgemeinzustandes mit dem Schlimmsten. Zum Glück waren die Organwerte alle in Ordnung, und er wurde auch wider Erwarten negativ auf Katzenaids (FIV) und Katzenleukose (FeLV) getestet, jedoch ergab der Augenabstrich eine massive Infektion mit Chlamydien. Die Tatsache, dass die Infektion über viele Monate unbehandelt geblieben war, hatte Muckel stark geschwächt, da aber die Chance auf eine Gesundung bestand, erklärte sich eine ehrenamtliche Helferin bereit, ihn für einige Wochen in ihrem Bad in Quarantäne unterzubringen, wo er regelmäßig seine Medikamente bekommen konnte – eine Notwendigkeit, die leider in dem Schrebergarten nicht gewährleistet werden konnte.

Vollständiger Text | Fotos: Muckel

Jetzt online spenden

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok